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Der Dackel – ein selbstbewußter Freund des Menschen

Dezember 11th, 2012 veröffentlicht in Tierhaltung

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Der Dackel, auch Dachshund oder Teckel genannt, ist eine alte Hunderasse.Es gab sie wahrscheinlich schon vor über 2000 Jahren. Seine Vertreter wurden ursprünglich für die Jagd gezüchtet und vorallem zum Aufstöbern von Jagdbeute unter der Erde in Bauen eingesetzt. Kaum ein Wildkaninchen, Fuchs oder Dachs entkam den mutigen kleinen Hunden. Deshalb sind die Dackel auch heute noch vom Wesen her selbstbewusst, mutig und ein bißchen eigenwillig. Sie geben nicht so schnell auf und haben daher den Ruf, störrisch und dickköpfig zu sein. Aber das stimmt durchaus nicht immer und ist sehr stark von der Erziehung abhängig. Wer das Wesen seines Dackels versteht und zu schätzen weiß, der kommt sehr gut mit seinen Eigenarten zurecht, und wird einen treuen Freund und auch einen gehorsamen Hund neben sich haben.

Viele Jäger und Forstleute haben auch heute noch Dackel, aber er ist durchaus auch als Familenhund tauglich. Wenn er von klein auf mit Kindern in Kontakt kommt und wenn ihm die Möglichkeit geboten wird, sich auch einmal zurückziehen zu können, dann ist ein Dackel ein gemütlicher und belastbarer Spielgefährte. Ihn zu erziehen, verlangt liebevolle Konsequenz und Geduld. Es gibt sehr gute Erziehungsbücher für Dackel, die auch im Versandhandel bezogen werden können. Die Erziehung sollte möglichst schon im Welpenalter beginnen und ihn so prägen, dass er sowohl Menschen als auch anderen Hunden gegenüber problemloses Verhalten zeigt. Dackel-Halter sollten auch wissen, dass die Rasse nicht übermäßig bindungsintensiv ist. Für gewöhnlich binden sich die kleinen Hunde jedoch sehr eng an Frauchen oder Herrchen, und sind sehr loyal. Ein Dackel will nicht ständig schmusen, und er braucht mehr als andere Rassen Rückzugsorte. Zudem braucht er auch die Möglichkeit, mal ordentlich zu schnüffeln und zu buddeln, wo er es will.

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