Der Blog für Tierfreunde

Krötenwanderung beginnt wieder – Vorsicht ist geboten!

März 14th, 2011 Veröffentlicht in Tierschutz | 1 Kommentar »
cc by wikimedia/ Vera Buhl

cc by wikimedia/ Vera Buhl

Weil wir immer mehr Straßen bauen und damit natürliche Lebensräume zerstören, sind fast alle unserer Amphibienarten gefährdet und stehen auf der Roten Liste. Im Frühjahr wandern Kröten, Frösche und Molche zu ihren Geburtsgewässern, um sich dort fortzupflanzen.

Dafür müssen sie immer häufiger Straßen überqueren. Nach Schätzungen des Naturschutzbundes NABU müssen rund eine Million Kröten und Frösche über eine Straße wandern. Dabei geraten sie meist unter die Autos, entweder werden sie platt gefahren oder aber der Sog unter einem Wagen reißt ihnen buchstäblich die Eingeweide heraus.

Nur wenn man unter 30 Stundenkilometer fährt, können die Tiere überleben. Also, nicht einfach nur gut gemeint um die Tiere herumfahren, sondern die Geschwindigkeit drosseln. So gibt man auch den anderen Autofahrern ein Zeichen und gefährdet den Verkehr nicht so stark.

Unter www.NABU.de/kroetenwanderung kann man sich über betroffene Gegenden informieren. Zudem sucht der NABU immer wieder freiwillige Helfer, die in diesen Zonen zum Beispiel Fangzäune aufstellen und den Tieren dann über die Straße helfen. Also, ab jetzt beim Autofahren auf wandernde Amphibien aufpassen!

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Mit dem Tier in den Urlaub – Ohne Chip geht nichts

März 8th, 2011 Veröffentlicht in Haustiere | 1 Kommentar »
cc by wikimedia/ Melissa Doroquez

cc by wikimedia/ Melissa Doroquez

Es ist wohl ein Horror-Szenario für jeden Tierbesitzer. Da nimmt man seinen kleinen Freund mit in den Urlaub, macht nur mal kurz Rast und das Tier ist weg. Der Urlaub an sich ist dann wohl futsch. Dem soll eine neue EU-Vorschrift entgegenwirken, nach der bei Reisen in EU-Ländern sowie beim Grenzübertritt für Hunde, Katzen und Frettchen ein Heimtierausweis und eine eindeutige Kennzeichnung Pflicht ist.

Generell macht solch eine Registrierung des Tiers Sinn. Bis zum 3. Juli 2011 gilt hier noch eine Übergangsregelung, nach der eine Tätowierung gilt, danach ist ein unter die Haut gesetzter Chip Pflicht. Das Einsetzen erledigt ganz einfach der Tierarzt, was zwischen 30 und 80 Euro kostet.

Zusätzlich zum Transponder-Chip sollte man das Tier noch bei einem Register für Heimtiere registrieren lassen. Das größte in Europa ist Tasso. Dieses Register ist europaweit vernetzt und sollte das verschwundene Tier irgendwo in einem Tierheim auftauchen, kann der Besitzer ausfindig gemacht und benachrichtigt werden.

Die Geräte sind genormt und unterliegen weltweit dem selben Standard. Egal, wo das Tier auch ist, das Auslesen ist immer möglich. Das Registrieren bei Tasso ist kostenlos, dazu erhält man außerdem auf Wunsch und kostenfrei eine SOS-Halsband-Plakette, die das Zusammenführen von Besitzer und Tier noch leichter macht. Auf diese Weise kann alleine Tasso jährlich rund 30.000 verloren gegangene Tiere wieder ihrem Besitzer zurückgeben.

Weitere Infos dazu gibt es übrigens hier.

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Blogwatch 2/11 – Fische, Elefanten und Katzenfell

Februar 28th, 2011 Veröffentlicht in Bücher & Literatur | Keine Kommentare »
cc by flickr/ pictures by ST

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Ab heute wollen wir euch in regelmäßigen Abständen mit netten Fundstücken von anderen Tier-Blogs versorgen. Den Anfang machen die Kollegen von Miauinfo, die einen Überblick über die verschiedenen Farben von Katzenfell liefern.

Wer es doch lieber in Sachen Tiere etwas ruhiger mag, der kann sich beim Tier-Blog darüber informieren, welche Fische man im Gartenteich halten kann. Hundebesitzer sollten unbedingt wissen, welche Pflanzen für den besten Freund des Menschen giftig sein können und vor allem, was man bei einer Vergiftung unternehmen kann. Dies könnt ihr bei Tierblog.de nachlesen.

Last but really not least ruft der Tierschutzblog zur Beteiligung an einer Protest-Aktion zum Schutz von Waldelefanten in Kambodscha auf. Der Lebensraum von diesen und anderen Tieren wird dort durch eine Titan-Mine bedroht.

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Die ersten Störche sind da! – Warum die Tiere immer früher aus dem Süden kommen

Februar 21st, 2011 Veröffentlicht in Wildtiere | Keine Kommentare »
cc by wikimedia/ Elmar Peiffer

cc by wikimedia/ Elmar Peiffer

In diesen Tagen wurden in NRW die ersten Störche beobachtet. Wer jetzt denkt „Das ist aber früh“ liegt genau richtig, denn tatsächlich scheinen die Tiere immer früher ihren Weg hierher zurück zu finden.

Momentan kann man sie zwar noch nicht lange beobachten, denn es sind erst wenige Störche wieder da. Zudem halten sie sich noch nicht lange bei den Brutplätzen auf. Interessanterweise kommt es immer seltener vor, dass die Tiere zum Überwintern bis nach Afrika fliegen.

Immer mehr Tiere entscheiden sich gegen den strapaziösen Weg nach Westafrika und überwintern aufgrund der immer milderen Temperaturen lieber in Spanien oder im Elsass. Nahrung finden sie dort auf Feldern, aber auch auf Mülldeponien. Folglich haben sie auch nicht mehr so viele Kilometer zurückzulegen, wenn es sie wieder in den Norden zieht, so dass sie uns eben früher beehren.

Ab und an kann es sogar vorkommen, dass einzelne Tiere direkt in Deutschland überwintern. Dabei handelt es sich aber meist um ausgewilderte Tiere. Wichtig ist also nach wie vor, dass wir den Störchen Lebensraum und Plätze zum Brüten lassen bzw. bereitstellen.

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Rauchen ist auch für die Haustiere schädlich

Februar 14th, 2011 Veröffentlicht in Tierhaltung | 1 Kommentar »
cc by wikimedia/ Challiyan

cc by wikimedia/ Challiyan

Dass Passivrauchen beim Menschen schädlich ist, ist allen klar, nur sind sich viele immer noch nicht darüber im Klaren, dass es den eigenen Haustieren genauso geht. Zigarettenrauch schädigt die Katzen, Hunde und Co. mindestens genauso!

Wer seine kleinen Lieblinge häufig Rauch aussetzt, riskiert ihre Gesundheit. Sie bekommen dadurch ganz ähnliche Krankheiten wie wir Menschen. Chronischer Husten, verminderte Leistungsfähigkeit oder ein geschwächtes Immunsystem sind hier nur die harmlosesten Folgen.

Besonders schlimm ist der Rauch für Vögel. Häufig erkranken passiv rauchende Wellensittiche oder Kanarienvögel an Lungenkrebs, was natürlich auch bei allen anderen Tieren der Fall sein kann. Wer seinem Tier und seiner Umwelt zuliebe nicht mit dem Rauchen aufhören möchte, sollte darauf achten, wenigstens nicht in der Nähe des kleinen Freundes zu qualmen. Zusätzlich kann man die Abwehrkräfte durch Vitaminpräparate stärken.

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