Der Blog für Tierfreunde

Knut wird gemobbt

Oktober 25th, 2010 Veröffentlicht in Zoo | Keine Kommentare »

Ach ja, Erwachsen-werden kann schon ganz schön schwer sein. Dies muss nun auch Publikumsliebling Knut im Berliner Zoo erfahren. Als Knut 2006 von seiner Mutter Tosca verstoßen wurde, sahen Millionen Menschen dabei zu wie sein Pfleger den kleinen Eisbär mit der Flasche groß zog.

Knut bestimmte wochenlang die Medien und wird noch heute, wo er nicht mehr wirklich der kleine knuddelige Bär ist, von vielen Fans besucht. Nachdem Knuts letzte Gefährtin gehen musste, wurde er kurzerhand mit den anderen drei Eisbären-Damen, darunter auch seine Mutter, in ein Gehege gesetzt. Und da ist er nun nicht mehr der Star.

Die drei älteren Eisbären-Damen nehmen Knut richtig ran. Das Revier ist klar abgesteckt und es werden Attacken gegen den Jung-Bär gefahren. Meist sitzt Knut nun verschreckt in einer kleinen Ecke. Die Zoo-Besucher sprechen schon von Mobbing und machen sich Sorgen um ihren Liebling. Es wird sogar Kritik an der Zoo-Leitung laut.

An dieser Stelle muss man aber auch einmal sagen, dass sie garantiert wissen, was sie tun und ihren Publikumsmagnet bestimmt keiner Gefahr aussetzen würden. Solch ein Rangverhalten unter Eisbären ist eben normal und Knut ist aktuell einfach das schwächste Glied in der Gruppe. Der Zoo hat jedoch versprochen, so schnell wie möglich eine neue Gefährtin für Knut zu finden, damit es ihm bald besser geht…

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Helfen Hunde bald bei der Früherkennung von Lungenkrebs?

Oktober 18th, 2010 Veröffentlicht in Hunde | Keine Kommentare »

Hund by picasa, MaegeJedes Jahr sterben 1,3 Millionen Menschen weltweit an Lungenkrebs und das sind nur die offiziellen Zahlen. Wird die Krankheit früh genug erkannt, hat man immerhin eine Überlebenschance von 70%. Doch leider ist diese Früherkennung nicht immer ohne Aufwand möglich.

Ein deutscher Lungenfacharzt hat nun eine Studie erfolgreich beendet, in der Hunde krankes Gewebe von Lungenkrebspatienten erkannt haben. Dazu wurden den Tieren fünf Röhrchen mit Proben vor die feine Nase gehalten. Vier Proben waren gesund, eine von einem erkrankten Patienten. Die Hunde haben alle Proben sicher erkannt.

Dass Hunde diese Fähigkeit besitzen, ist schon länger bekannt. In der Schweiz beschrieb ein Arzt wie sein Hund bei Tuberkulose-Patienten bellte und auch eine US-Studie belegt, dass Hunde krebskranke Menschen von gesunden unterscheiden können.

Bei der Erkennung von Diabetes und Epilepsie werden die Tiere schon jetzt eingesetzt. Bis es zur Diagnostik von Krebs reicht, braucht es jedoch leider noch eine Weile. Auf jeden Fall ein mehr als interessantes Phänomen!

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Tierhalterversicherung

Oktober 15th, 2010 Veröffentlicht in Tierhaltung | Keine Kommentare »

Jeder Tierhalter weiß, dass sein Tier nicht immer das tut, was von ihm verlangt wird. Vor allem dann nicht, wenn sein Tier aus irgend einem Grund in Panik gerät. Wenn das panische Tier dann auf eine stark befahrene Straße läuft und einen Unfall verursacht oder mit seinen Hufen (sofern vorhanden) das Acker umpflügt, ist der Tierhalter derjenige, der für die Schäden aufzukommen hat. Noch schlimmer ist es, wenn ein anderer Mensch durch das eigene Tier eines Tierhalters zu Schaden kommt. Solche Dinge können sehr schnell sehr teuer werden. Aus diesem Grund gibt es die Tierhalterversicherungen bzw. Tierhalterhaftpflichtversicherungen.

Tierhalterversicherungen sichern den Halter von Tieren wie z. B. Hunden, Pferden oder Reptilien bei Personen- oder Sachschäden ab, wenn diese durch das versicherte Tier entstanden sind.

Die Beiträge für eine solche Tierhalterversicherung bzw. Tierhalterhaftpflichtversicherung sind bei der Einkommensteuer als Sonderausgaben absetzbar.

Die unterschiedlichen Versicherungen sollten sorgfältig verglichen werden und es sollte darauf geachtet werden, dass keine Unterdeckung entsteht. Der Vergleich der Versicherungen kann entweder durch Vergleich der einzelnen Angebote von den unterschiedlichen Versicherungen oder durch Vergleichsportale im Internet durchgeführt werden.

Einige Tierhalterhaftpflichtversicherungen lassen sich in der Regel mit der privaten Haftpflichtversicherung kombinieren (z. B. bei der Hundehaftpflichtversicherung). Durch die Kombination können Beiträge gespart werden.

Günstige Angebote können Sie mit einem kostenlosen Versicherungsrechner ermitteln. Hier finden Sie z.B. einen Tierhalterversicherungsrechner.

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Darauf sollten Sie beim Welpenkauf achten

Oktober 15th, 2010 Veröffentlicht in Hunde, Tieranschaffung | Keine Kommentare »

Der Verband für das deutsche Hundewesen hat eine Liste herausgegeben, mit der Sie seriöser Züchter erkennen können. Denn der Welpenverkauf ist ein Millionenbusiness, in dem leider auch viele unseriöse Geschäftsmacher ihr Unwesen treiben. Oft werden von diesen die Welpen auf billigste Weise herangezogen und an medizinischer Versorgung, Futter und Unterkunft derart gespart, daß die Welpen dann beim neuen Besitzer versterben oder mit viel Geld vom Tierarzt aufgepäppelt werden müssen.

Am beliebtesten sind übrigens auch 2010 noch immer Labrador Welpen. Auch wenn es immer wieder modische Strömungen zu neuen Rassen, wie dem Australian Shepherd gibt, sind auch die Klassiker, wie der Deutsche Schäferhund und der Dackel nach wie vor unangefochten stark. Lassen Sie sich am besten nicht von Trends leiten, sondern wählen Sie einen Hund, der auch zu Ihnen und Ihren Lebensumständen passt.

Daher nutzen Sie bitte die Checkliste für den Welpenkauf:

1. Kaufen Sie einen Hund nicht aus Mitleid oder spontan. Lassen Sie sich Zeit für die Auswahl eines seriösen Züchters und für den richtigen Welpen. Prüfen Sie, welche der ca. 330 verschiedenen Hunderassen zu Ihnen und Ihren Bedürfnissen passt. Haben Sie Kinder? Sind Sie fit genug für einen großen, agilen Hund? Wie viel Platz können Sie einem Hund bieten? Das sind nur einige der Fragen, die sie sich stellen sollten.

2. Vorsicht bei Angeboten, wenn ein Züchter dort gleichzeitig verschiedene Hunderassen anbietet!

3. Schauen Sie sich die Lebensbedingungen der Welpen beim Züchter an. Erkundigt sich der Züchter nach Ihren Lebensverhältnissen und den Haltungsbedingungen für den Welpen, oder interessiert er sich überhaupt nicht dafür, an wen er seinen Hund verkauft?

4. Achten Sie darauf, daß der Welpe bei der Abgabe über acht Wochen alt, geimpft, entwurmt und eindeutig gekennzeichnet (Mikrochip oder Tätowierung) ist. Lassen Sie sich die entsprechenden Nachweise (z.B. Wurfabnahmeprotokolle) vor dem Kauf vorlegen.

5. Ein gesunder Welpe sollte munter und lebhaft sein und auf Menschen geprägt, d.h. kommen sie Ihnen freudig entgegen und sind nicht scheu?

Adressen von seriösen Züchtern, die nach den strengen Zuchtbestimmungen des Verbandes für das Deutsche Hundewesen (VDH) und mit umfassenden Wurf- und Zuchtkontrollen durch ausgebildete Zuchtwarte züchten, erhalten Sie beim VDH.

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Der Hund im Büro?

Oktober 11th, 2010 Veröffentlicht in Hunde | Keine Kommentare »

Hund am Arbeitsplatz by flickr, WB - CMHDen meisten Arbeitnehmern wird klar sein, dass der eigene Hund im Büro nichts zu suchen hat, es sei denn natürlich es handelt sich um einen Blindenhund oder Ähnliches. Jedoch raten immer mehr Experten dazu, dass Hunde am Arbeitsplatz unter bestimmten Voraussetzungen erlaubt werden sollten…

Warum? Studien haben herausgefunden, dass Hunde am Arbeitsplatz, in der Schule usw. die Motivation, die Kommunikation und die Konzentration der Mitarbeiter und Schüler fördern. War ein Hund bei den Tests anwesend, herrschte darüber hinaus ein besseres Betriebsklima.

Allgemein ist die gesundheitsfördernde Wirkung von Haustieren nachgewiesen. Zudem erspart man Hund und Herrchen einiges an privatem Stress. Natürlich wird ein Tier die Arbeit hier und da auch mal unterbrechen. Doch langfristig lohnen sich die Schmuseeinheiten.

Voraussetzungen für das Mitbringen des Hundes ins Büro ist, dass man den Hunden einen Aufenthaltsort schafft und sie es schaffen dort ruhig zu bleiben. Außerdem sollten die Tiere natürlich sozialverträglich sein und aufs Wort gehorchen. Nach rund vier Stunden sollten Hund und Herrchen kurz an die frische Luft, was ebenfalls am Ende auch gut für die Mitarbeiter ist.

Als Arbeitgeber sollte man eine Erlaubnis in diese Richtung gut prüfen und mit den Mitarbeitern in Sachen Realisierung absprechen. Es kann ja auch möglich sein, dass jemand Angst vor Hunden oder eine Allergie hat. Der Hund im Büro, generell eine gute Idee, wenn sie sich am Arbeitsplatz in die Tat umsetzen lässt!

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