Der Blog für Tierfreunde

Ferienzeit ist Reisezeit: Mit dem Haustier in den Urlaub

Juli 3rd, 2012 Veröffentlicht in Tierhaltung | Kommentare deaktiviert
cc by flickr/ Dawn Huczek

cc by flickr/ Dawn Huczek

In vielen Bundesländern haben die langen Sommerferien bereits begonnen, in allen anderen stehen sie kurz bevor. Das heißt für viele: Raus aus dem Alltag, rein in den Urlaub. Egal ob Sonne, Strand und Meer oder ausgedehnte Bergwanderungen: Der alljährliche Sommerurlaub ist das Erlebnis schlechthin für Jung und Alt. Doch wer ein Haustier hat, der steht oft vor einem großen Problem. Wer keine Verwandten oder Freunde hat, die sich der Betreuung des Tieres annehmen, der wird sein Haustier mit in die Ferien nehmen müssen. Doch wie gestaltet man so einen Urlaub mit Hund, Katze oder Hase?

Urlaub mit dem Haustier: Gewusst wie!

Doch auch Ferien mit dem Liebling können durchaus schön sein. Hier gilt: Auf die richtige Organisation kommt es an. Als erstes sollte man sich über den sicheren Tiertransport informieren. Egal ob mit dem Auto oder mit dem Flugzeug verreist wird: In jedem Fall kann man sich einen Transporter mieten. In diesem ist das Tier sicher und kann nicht verloren gehen. Dann sollte bedacht werden, dass nicht in jedem Hotel Haustiere erlaubt sind. In diesem Fall eignen sich eine Pension oder eine Ferienwohnung, in der das Halten von Tieren meist kein großes Problem darstellt. Wer sich für die Ferien ein Urlaubsziel mit Strand ausgesucht hat, sollte sich im Vorfeld informieren, ob das Mitführen der Tiere hier gestattet ist. Ebenfalls müssen unbedingt die persönlichen Bedürfnisse der Vierbeiner berücksichtigt werden. Große Temperaturschwankungen und Menschenmassen sind nicht für jedes Tier das optimale Umfeld. Genauso sollte ausreichende Futter- und Wasserversorgung gewährleistet sein. Besonders in den sehr warmen, südlichen Ländern müssen die Vierbeiner mit besonders viel sauberem Trinkwasser versorgt werden. Genauso sollten Sie nicht extremer Hitze oder Kälte ausgesetzt sein.

Grundsätzlich gilt: wer im Vorfelde mit dem Hotel, bzw. Besitzer der Ferienwohnung abklärt, ob ein Haustier gehalten werden darf oder nicht, wird auf jeden Fall einen ruhigen und schönen Urlaub verleben.

Sollte man den Lieblings-Vierbeiner im Bett schlafen lassen?

Juni 2nd, 2012 Veröffentlicht in Tierhaltung | Kommentare deaktiviert

cc by flickr/ Rhea C.

Viele Menschen besitzen ein Haustier und lassen dieses auch im Bett schlafen. Für viele dieser Menschen ist dieses Tier oft der einzige Bezug, da sie einsam sind. So wird ein solches Tier, ob Hund oder Katze oft als Familienersatz gesehen. Ist das Tier geimpft, entwurmt und hat keine Flöhe, ist es kein Problem, das es im Bett des Herrchens oder Frauchens mitschläft. Katzen, die in der Wohnung leben sind sowieso sehr saubere Tiere und wenn sie keinen Kontakt mit anderen Tieren von draussen haben, können sie auch ins Bett und in die Bettwäsche.

Bei Hunden sieht die Sache schon etwas anders aus. Sie sind viel auf Spaziergängen draussen, kommen mit anderen Hunden in Berührung und da kann es schon mal passieren, dass ein Hund dabei ist, der eventuell Flöhe hat. Schläft also der eigene Hund mit im Bett, muss hier gründlich auf die Sauberkeit geachtet werden.

Viele Menschen können jedoch nicht verstehen, warum andere ihre Haustiere ins Bett lassen. So weisen einige Internet-User darauf hin, dass die Katzenhaare eingeatmet werden könnten und es somit sehr unhygenisch und ungesund sei. Dass viele darauf hinweisen, dass Hunde sich viel draussen aufhalten und daher auf keinen Fall ins Bett des Menschen und damit in die Bettwäsche vom Online Shop gehören, ist sehr gut nachvollziehbar.

Es sollte auf jeden Fall auch darauf geachtet werden, dass das eigene Haustier auf keinen Fall “vermenschlicht” wird. Denn ein Hund bleibt immer ein Hund, der seinen eigenen Gewohnheiten nachgeht und nie so sauber wie ein Mensch sein wird. Ebenso verhält es sich mit der Katze. Auf der anderen Seite ist wissenschaftlich erwiesen, dass Menschen, die regelmässigen Kontakt mit Tieren haben, ein geringeres Risiko haben, an einer Allergie oder Asthma zu erkranken.

So ist das Fazit, dass jeder für sich selber entscheiden muss, wie er mit seinem eigenen Haustier verfährt. Und Menschen, die ihre Tiere ins Bett lassen, werden sie auch bei noch viel Überredungskunst von anderen, dies doch nicht zu tun, nicht wieder hinausschmeissen. Ebenso wird es umgekehrt sein. Menschen, die sich davor ekeln, das Haustier ins Bett zu lassen, werden es auch niemals hineinlassen.

Harmonisches Trainieren von Pferden

Mai 8th, 2012 Veröffentlicht in Pferde | Kommentare deaktiviert

cc by fotocommunity.com / Mirjam Thijs

Das Konzept hinter dem Natural Horsemanship ist keine Reitweise, es ist eine ganzheitliche Philosophie über den Umgang des Menschen mit dem Pferd. Natural Horsemanship ziehlt darauf ab, Pferde vollkommen auszubilden. Dabei geht es um eine Grundausbildung, die man für jede Reitweise anwenden kann. Auf diese Weise schafft man es, auch so genannte “Problempferde” sicher und gefahrlos, beziehungsweise berechenbar, im Umgang werden zu lassen. Natural Horsemanship baut sehr auf Boden- und Freiarbeit auf. Dennoch handelt es sich hier nicht um Zirkuskunststücke, sondern um eine fundierte Grundausbildung.

Grundprinzipien des Natural Horsemanship sind Vertrauen und Respekt. Auf diesen beiden baut die Arbeit auf. Beides ist nötig, muss aber in Balance zueinander stehen. Zu viel des einen bringt die Arbeit nicht weiter.
Die Grundsäule des Natural Horsemanship ist es, mit dem Pferd auf seine natürliche Art zu kommunizieren. Dazu muss man wissen, wie die eigenen Pferde untereinander kommunizieren, man muss zunächst einmal die Pferdesprache verstehen. Diese basiert weniger auf Lauten, als auf Gesten und Verhaltensmustern. Man muss sich stets darüber bewusst sein, dass auch das Pferd Gesten und Mimik des Menschen deutet und das kann man, auf richtige Weise angewandt, für seine Zwecke nutzen.

Mit Hilfe dieser Verhaltensmuster kann man sich dann selbst klar und deutlich dem Pferd gegenüber verständlich machen. Zunächst einmal lernt man im Natural Horsemanship, wie das Pferd, ein Fluchttier, sich verhält.
Selbst kommuniziert man mit dem eigenen Körper – mit Gesten und Körperspannung. Als Hilfsmittel verwendet man zunächst Knotenhalfter, Seil und Stick. Mit der eigenen Körpersprache baut man in verschiedenen Stufen auf, bis man schließlich die Hilfsmittel nicht mehr braucht.

Tags: , , , , , ,

Der Hai – alles andere als ein Monster

April 25th, 2012 Veröffentlicht in Tierhaltung | Kommentare deaktiviert

cc by arteyfotografia.com.ar / sousa919

Haie sind die vielleicht missverstandenste Tierart dieses Planeten. Und der Hauptgrund hierfür passt zu unserer modernen Zeit wie die Börse oder die Wirtschaftskrise. Steven Spielbergs der weiße Hai. Ein Blockbuster-Film, der Anfang der 80er Jahre dafür sorgte, dass Haie im Allgemeinen und weiße Haie im Besonderen, für blutrünstige Monster gehalten wurden. Aber wieviel Wahrheit liegt in diesem Bild? Sind Haie tatsächlich dermaßen gefährlich?

Hochentwickelter Jäger
Die Entwicklungsgeschichte der Haie reicht 400 Millionen Jahre zurück. In der Folge entwickelte er sich immer weiter, bis er vor 15 Millionen Jahren den mächtigsten bekannten Vertreter seiner Art hervor brachte, den Megalodon. Dieser ähnelte in seiner Anatomie dem heutigen Weißen Hai und erreichte eine Länge von bis zu 14 Metern.
Im Zuge der Evolution besteht die Familie der Haie heute aus über 500 Arten. Diese reichen in ihrer Größe und Erscheinung vom 20 Zentimeter kleinen Riffbewohner, über einen bis zu sieben Meter langen Fleischfresser, bis hin zu einem 14 Meter langen und knapp 12 Tonnen schweren Walhai, der sich ausschließlich von Plankton ernährt.
Das Gehirn von Haien ist nicht groß. Ähnlich wie bei Krokodilen ist der Hai ein Tier, das von seinen Instinkten gesteuert wird. Kennt man diese, ist es sogar möglich mit ihnen zu tauchen. Denn nur weil wir aus Fleisch und Blut bestehen, sind wir noch keine Beute. Die fleischfressenden Haiarten, welche uns gefährlich werden können, bevorzugen sehr fettreiche Nahrung. Der Mensch passt nicht in dieses Schema.

Neuste Zwischenfälle und Zukunft der Haie
Haie im roten Meer sorgten 2010 für den letzten großen Zwischenfall. Eine deutsche Touristin wurde vor der Küste von Scharm el Scheich von einem Weißhai attackiert und überlebte diesen Unfall nicht. Nichtsdestotrotz werden jährlich nicht einmal 10 Menschen durch die Folgen einer Haiattacke getötet. Jede seriöse Haischutzorganisation schlägt bei den Bestandszahlen der Arten Alarm. Wenn der Mensch nicht aufhört, den Schutz dieser Tiere ernst zu nehmen, werden kommende Generationen nicht mehr in den Genuss kommen, diese Tiere beobachten zu können.

Mode für das Haustier: Von Schuhen bis Sweater

März 15th, 2012 Veröffentlicht in Haustiere, Hunde | 1 Kommentar »

cc by flickr/ Tambako the Jaguar

Dass das Haustier in den letzten Jahren bei den Menschen immer öfters als Statussymbol genutzt wird, kann man Prominenten wie Paris Hilton verdanken. Ob die Verwendung des Haustiers als Symbol gutgeheißen werden kann, sollte sich jeder selbst beantworten. Natürlich braucht aber das Haustier, vor allem der Hund, wenn er in gutbürgerlichen Häusern wohnt, natürlich auch modische Neuerscheinungen, sodass das Tier immer mehr als Mensch verkauft wird. So gibt es ja bereits Schuhe für die Hunde, damit die Pfoten nicht verschmutzt werden, wobei der kleine Hund oftmals sowieso nur getragen wird und die Schuhe als reine Modeerscheinung gelten.

Aber auch Kleidung wie Sweater oder Pullover werden den Hunden gerne angezogen. Natürlich gibt es dann noch den dazupassenden Halsschmuck in Form von Ketten oder mit Steinchen verzierte Halsbänder. Ob dieser Zwang des Anziehens für den Hund als angenehm empfunden werden kann, bleibt ebenfalls unbeantwortet. Wer aber seinem Haustier Kleidung kaufen und anziehen möchte, der sollte natürlich auch auf den Stoff achten. Die Marke Carhartt stellt zum Beispiel sehr reissfeste und strapazierfähige Kleidung her, welche bedenkenlos dem Hund angezogen werden kann. Sofern Hunde ihrem Spieltrieb nachgehen ist die Chance gering, dass die neue Kleidung kaputt geht, was bei billig gekauften Modeaccessoires aber sehr wohl passieren kann.

Der Hund hat eben nicht wie der Mensch das Verantwortungsbewusstsein, dass er auf seine Kleidung – vor allem wenn sie neu ist – aufpassen muss. Aber es gibt auch sinnvoll genutzte Kleidung für den Hund wie etwa tatsächliche Hundeschuhe, welche aber nicht für den modischen Geschmack des Besitzers stehen, sondern das Tier im Winter vor dem gestreuten Salz bewahren. Auch Pullover oder Sweater gegen die eisige Kälte wird verkauft und ist extra für den Hund zugeschnitten. Modisch sind aber diese nützlichen Stücke mit Sicherheit nicht.

Tags: , , , ,