Der Blog für Tierfreunde

Tierliebe kann den finanziellen Ruin bedeuten

Oktober 5th, 2011 Veröffentlicht in Haustiere, Hunde, Pferde, Tierhaltung | Keine Kommentare »
cc by flickr/ 20after4

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Ihr Hund hat sicherlich eine gute Erziehung genossen, jedoch kann bei unerwartete Situationen Ihr Hund außer Kontrolle geraten und erheblichen Schaden anrichten. Andere Hunde oder Schrecksituationen können den Hund in Panik versetzen. Eine Versicherung für Hundehaftpflicht ist zwar gesetzlich in den meisten Städten nicht vorgeschrieben, jedoch sehr empfehlenswert. Denn wer kommt für den entstandenen Schaden auf, wenn der Hund eine Person verletzt, Sachschäden in der Mietwohnung verursacht oder für einen Autounfall verantwortlich ist? Laut unserem Gesetz ist der Halter des Hundes verantwortlich und muss für alle Schäden aufkomme, welche durch Ihren Hund entstanden sind. In diesen Fällen greift eine Hundehaftpflichtversicherung. Die Versicherungen sind in der Regel einmal im Jahr zu bezahlen und der Beitrag beginnt ab 50 Euro. Selbstverständlich ist, dass auch andere Personen, welche Ihren Hund hüten oder mit ihm Gassi gehen versichert sind. Somit können Sie beruhigt Ihren Hund im Urlaub bei den Nachbarn zu Hause lassen.

Das gleiche gilt natürlich auch für Pferde. Auf dem Rücken der Pferde liegt das Glück dieser Erde. Ein eigenes Pferd heißt nicht nur Freude, sondern auch Verantwortung und oft eine hohe finanzielle Belastung. Die Pferdehaftpflicht kommt für entstandene Schäden an Dritten auf. Viele Vorteile der Haftpflicht überzeugen Pferdehalter. Zum einen sind alle Reiter des Pferdes mitversichert, also auch andere Reiter oder Reitbeteiligungen. Desweiteren sind Schäden an gepachten Reithallen, Stallungen und Ausläufen, Rennbahnen und Longieranlagen genauso mitversichert. Sogar ein Fohlen ist im ersten Jahr mitversichert. Da Pferde einen extrem hohen Schaden verursachen können, sollte die Deckungssumme mit Bedacht gewählt werden. Es wird eine Mindestsumme von 1,5 Millionen empfohlen, besser 3 Millionen. Damit sind Sie gut abgedeckt und müssen im Schadensfall nichts befürchten. Der Beitrag beläuft sich auf ca. 100 Euro pro Jahr. Jedes der Pferde muss separat versichert werden. Bei mehreren Tieren erhält man oft einen Rabatt. Ein individuelles Angebot verschiedener Versicherungen, kann die Entscheidung erleichtern.

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Pica-Syndrom: Zwangsstörung bei Katzen

Oktober 3rd, 2011 Veröffentlicht in Katzen | Keine Kommentare »
cc by flickr/ kristofarndt

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Alle Katzenhalter wissen, dass die kleinen Streuner sich gerne mal an den Möbeln oder auch am eigenen Arm verewigen. Auch ist es normal, dass Katzen ab und an erbrechen, vor allem während des Fellwechsels. Wenn die Kleinen jedoch anfangen, Dinge zu fressen, die für sie unverdaulich sind, kann dies gefährlich werden.

Bei manchen Katzen kommt es immer wieder vor, dass sie anfangen nicht nur mit Dingen wie Socken oder dem Lieblingspulli zu spielen, sondern sie zu fressen. Ist dies der Fall, sollten Besitzer unbedingt handeln, denn es könnte sich um das Pica-Syndrom handeln. Die Gegenstände sind für das Tier unverdaulich und so kann es zu lebensbedrohlichen Magen- und Darmverschlüssen kommen, bei denen je nach Größe am Ende nur noch eine OP hilft.

Das Pica-Syndrom gibt Experten Rätsel auf, denn noch ist nicht klar, woher diese Zwangsstörung eigentlich kommt. Man nimmt an, dass sie vererbbar ist, da sie vor allem bei Burma- oder Siamkatzen auftritt. Die einen führen sie auf zu viel Stress wie einen Umzug oder einen Halterwechsel zurück, die anderen wieder auf zu große Langeweile.

So manch einer nimmt zudem an, dass das Pica-Syndrom bei Katzen auftritt, die zu früh abstillen mussten, etwa weil sie zu früh der Mutter weggenommen wurden oder die Mutter nicht mehr stillen konnte. Dies würde dazu führen, dass diese Tiere den Saugeffekt nicht ablegen würden, was sich bei manchen im Pica-Syndrom zeigen könnte.

Die Experten sind sich also alles andere als einig. Was man aber weiß ist, dass Tierhalter unbedingt bei solchen Anzeichen zum Arzt gehen sollten. Bei manchen Tieren kann mehr Aufmerksamkeit helfen, andere wiederum benötigen eine Ernährungsumstellung. Große Fleischbrocken, auf denen man lange herumkauen muss, sind eine Variante. Zudem gibt es auch Behandlungsmethoden mit Medikamenten. Was für die eigene Katze am besten ist, muss zusammen mit dem Tierarzt herausgefunden werden. Wichtig ist, dass das Pica-Syndrom so gut es geht behandelt wird!

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Meerschweinchen zum Leihen

September 27th, 2011 Veröffentlicht in Tierhaltung | 1 Kommentar »
cc by Flickr/ fleckchen

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Vor einigen Jahren wurde in der Schweiz die Tierschutzverordnung verschärft. Meerschweinchen dürfen seitdem nicht mehr alleine, sondern nur zu mehreren gehalten werden, da sie Rudeltiere sind. Doch was ist, wenn ein Meerschweinchen von Zweien stirbt? Dann müsste ein Neues her, stirbt dann das Alte müsste der Besitzer wieder für Nachschub sorgen und so könnte dies immer so weitergehen. Blöd für die Besitzer, die irgendwann einmal aufhören wollen Meerschweinchen zu halten.

Eine Schweizer Züchterin in der Nähe von Zürich hat sich daher etwas ganz Besonderes einfallen lassen: Meerschweinchen zum Ausleihen. Stirbt ein Tier, dann kann man sich „Ersatz“ holen. Man zahlt dafür einen bestimmten Betrag, wovon man einen Teil zurückbekommt, wenn man das Leihmeerschwein wieder abgibt. Natürlich kommt es auch schon mal vor, dass Besitzer das liebe Tier nicht zurückgeben wollen.

Wichtig ist der Züchterin vor allem, dass die Tiere nicht zu einem Wanderpokal werden. Wurde ein Meerschweinchen einmal ausgeliehen, so bleibt es danach bis an sein Lebensende bei der Züchterin oder kommt an einen definitiven Platz. Die Nachfrage ist inzwischen so groß, dass eine Züchterin dies nicht mehr alleine bewältigen kann, daher hat man sich inzwischen zusammengetan und die Seite leihmeerschweinchen.ch ins Leben gerufen. Medienberichten zufolge soll dieser Trend langsam auch nach Deutschland schwappen.

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Weintrauben für Hunde giftig!

September 19th, 2011 Veröffentlicht in Hunde | Keine Kommentare »
cc by flickr/ Dr. EOS

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Dinge, die wir als köstlich empfinden, können für Tiere unter Umständen tödlich sein. So versäumen es manche Tierbesitzer sich ausreichend mit dem Thema Gift für ihre kleinen Lieblinge auseinanderzusetzen. So ist Schokolade in entsprechenden Mengen beispielsweise für Hunde und Katzen giftig.

Das rheinland-pfälzische Landesuntersuchungsamt in Koblenz weist zudem aktuell darauf hin, dass auch Weintrauben für Hunde giftig zu sein scheinen. Man habe dafür noch keine genauen wissenschaftlichen Beweise, jedoch häuften sich die Fälle von Tieren, die starben nachdem sie Weintrauben zu sich genommen hatten.

Natürlich reagierten nicht alle Tiere gleich auf Weintrauben, jedoch sollten Hundebesitzer ganz genau darauf achten, dass ihr Tier keine Weintrauben isst. Dass ein Hund sich an den Früchten vergiftet hat, könne man daran sehen, dass sie sich übergeben oder apathisch werden. Haben die Tiere Weintrauben gegessen, sollte man so schnell wie möglich einen Tierarzt aufsuchen. Im schlimmsten Fall könnte es soweit kommen, dass die Nieren der Hunde versagten.

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My Social Petwork: Soziales Netzwerk für Tiere

September 12th, 2011 Veröffentlicht in Haustiere | Keine Kommentare »
cc by flickr/ dougwoods

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Auf Facebook findet man inzwischen ja auch unzählige Haustiere, die sich gerne dank ihrer Besitzer in dem sozialen Netzwerk tummeln. Jedoch löscht Facebook solche Profile auch gerne mal. Um so mehr wird es netzwerkende Tierfreunde da freuen, dass die kleinen Lieblinge nun ihre eigene Plattform bekommen. My Social Petwork nennt sich das Portal, auf dem Hund, Katze, Maus und Co. virtuell aufeinander treffen.

Natürlich müssen Herrchen und Frauchen den Account noch selbst anlegen und mit Neuigkeiten und Bildern füttern, jedoch stehen hier die Tiere eindeutig im Mittelpunkt. Nach der kurzen Registrierung kann das tierische Treiben auch schon losgehen und jeder kann die Welt an den Abenteuern von Bello, Kitty und Polly teilhaben lassen.

Natürlich bietet das Ganze auch einige Vorteile für die Besitzer, denn so informiert man sich über neue Trends und Produkte, schließt sich mit anderen Tierfreunden kurz und organisiert Treffen wie gemeinsames Gassi-Gehen. Na, dann nichts wie zu My Social Petwork!

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