Der Blog für Tierfreunde

Medikamente für Tiere

März 13th, 2012 Veröffentlicht in Haustiere | Kommentare deaktiviert

Sollte Ihr Haustier an einer Krankheit leiden, gibt es in der Regel relativ viele Behandlungsmöglichkeiten. Für die meisten Krankheiten gibt es sowieso spezielle Medikamente. Dabei sind diese sehr sicher, werden sie doch vorher auf ihre Anwendungssicherheit überprüft und nur bei vollkommener Unbedenklichkeit zugelassen. Auf gar keinen Fall sollte man für Tiere Arzneimittel für Menschen verwenden. Es gibt zwar Präparate die den tierischen Produkten sehr ähnlich sind, jedoch sollte man dies tunlichst vermeiden. Andernfalls kann es zu schwerwiegenden Komplikationen kommen und unnötige Risiken heraufbeschworen. Hierbei kann es sogar bis zu einer Vergiftung des Tieres kommen, da sie einfach anders aufgebaut sind und daher nicht für diese geeignet sind.
Die Medikamente für Tiere erhält man in der Regel immer vom Tierarzt oder Veterinärmediziner. Diese dürfen, anders wie bei den Menschen üblich, die Medikamente nicht nur verschreiben, sondern diese auch verteilen. Tierärzte sind sogar berechtig, selbst Medikamente herzustellen.
Auf keinen Fall sollten Sie selbst damit beginnen, ihr Tier nach eigenen Einschätzungen zu behandeln. Dabei kann es zu sehr vielen Komplikationen kommen. Ein Beispiel wäre, dass man das Krankheitsbild falsch diagnostiziert. Weiters könnte man harmlose Erkrankungen deutlich schlimmer machen.
Wenn ein Arzneimittel bei dem Tier nicht gut wirkt und es zu Unverträglichkeiten kommt, äußert sich soetwas meist durch Durchfall, Erbrechen, schwankender Gang, Unruhe, oder sogar mit Atemnot. Hier sollten Sie sofort reagieren.

Die wichtigsten Tiermedikamente im Überblick:

Advantix
Zur Behandlung eines Befalls von Zecken und Flöhen. Außerdem zur Abwehr von Mücken und Stechfliegen geeignet. Dabei kommt es zu einer äußerlichen Anwendung.
Nicht für Katzen geeignet, sondern lediglich für Hunde!
Tötet die Kleintiere ab bevor sie Eier legen können. Es kommt zu einer Entwicklungsunterbrechung.

Fenbendazol
Oft unter den Namen Ascapilla, Panacur, Feligel und Coglazol im Handel erhältlich.
Zur Behandlung gegen Endoparasiten, also Würmer. Wirkt recht langsam, aber dafür ist der Zeitraum der Säuberung sehr lang. Es handelt sich dabei um ein Anthelminthikum, das gegen Bandwürmer, Leberegel und Fadenwürmer wirkt (und weitere).

Rivanol
Dabei handelt es sich eigentlich um Ethacridinlactat, ein Antiseptikum, das eine antibakterielle Wirkung hat.
Es wird hauptsächlich für infizierte Wunden verwendet, sprich bei Abzessen und Furunkeln. Auch bei generell offenen Wunden wird dieses Arzneimittel gerne verwendet. Auch zur Spülung der Blase kann man dieses Medikament verwenden.

Grünlippmuschel

Zur Behandlung von entzündlichen Krankheiten wie zum Beispiel der Arhtitis und Asthma. Sehr gute Wirksamkeit bei Tieren.

Miltefosin
Es handelt sich dabei um ein Phospholipid. Dieser Wirkstoff wirkt gegen die Erreger von Leishmaniose.
Zugeführt wird dieses Medikament oral, wobei es eine sehr gute Wirksamkeit gegen die Hundekrankheit hat.

Wie immer kann es Geld sparen, die Medikamente in Internet Apotheken zu bestellen oder gleich rechtzeitig prophylaktisch zu arbeiten.

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Gottesanbeterin wird als Haustier immer beliebter

März 12th, 2012 Veröffentlicht in Haustiere | Kommentare deaktiviert
cc by wikimedia/ Alvesgaspar

cc by wikimedia/ Alvesgaspar

Längst sind die Zeiten vorbei, in denen sich Menschen nur Hunde, Katzen oder Hamster hielten. Für so manch einen Zeitgenossen müssen die tierischen Freunde möglichst ausgefallen sein. Selbst Vogelspinnen oder Schlangen sind hier schon fast wieder normal. So stehen bei einigen größere Insektenarten wie die Gottesanbeterin hoch im Kurs.

Die Vorteile von zum Beispiel einer Gottesanbeterin sind unter anderem, dass das Terrarium nicht allzu groß sein muss. 30 mal 30 Zentimeter reichen laut einigen Experten bereits aus. Das Insekt wird einzeln gehalten und braucht keine spezielle Zuwendung. Es ist ein Haustier zum beobachten und logischerweise nicht zum herausholen und schmusen. Bis zu sieben Zentimeter kann eine Gottesanbieterin groß werden.

Das Terrarium sollte mit Rindenmulch ausgelegt sein und eine große Pflanze enthalten. Der Grund muss täglich mit einer Blumenspritze befeuchtet werden. Bedenken sollte man, dass eine Gottesanbeterin Fleischfresser ist, das heißt sie bekommt einmal in der Woche eine Grille. Eine Gottesanbeterin wird jedoch leider nur ein Jahr alt, weshalb man unbedingt Jungtiere kaufen sollte um noch länger etwas von dem Insekt zu haben.

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Exotische Tiere für zuhause

März 11th, 2012 Veröffentlicht in Tierhaltung | Kommentare deaktiviert

cc by opencage.info

Die Zeiten, in denen das Sortiment an Haustieren von Hunden über Katzen bis hin zu einem Vogel reichte sind endgültig vorbei. In der heutigen Zeit gilt: Je exotischer, desto besser.
Jedoch sollte bei aller Begeisterung für ausgefallene Tierarten nicht in Vergessenheit geraten, dass es zu den Grundrechten der Lebewesen gehört, ein artgerechtes und glückliches Leben zu führen. Dies bedeutet letzten Endes, dass nur ein angepasster Lebensraum und das entsprechende Futter Garanten für eine hohe Lebensqualität und -erwartung der Tiere sein können.

Viele Fans exotischer Fischarten sind in diesem Zusammenhang zu der Überzeugung gelangt, dass ein Versandhandel über das Internet die perfekte Anlaufstelle ist, um den eigenen Aquarienbestand ein wenig aufzuwerten.

Doch woran kann ein kompetenter Händler erkannt werden und vor welchen Angeboten sollte man sich lieber in Acht nehmen?

Ein seriöses Unternehmen erkennen Interessenten daran, dass es in jeder Hinsicht im Interesse der Tiere handelt. In der Regel werden in diesem Zusammenhang deutlich zu lange Transportwege ausgeschlossen. Welche Reisedauer den mitunter empfindlichen Fischarten zuzumuten ist, liegt in den meisten Fällen im Ermessen des Händlers.
Des Weiteren sollte eine gute Erreichbarkeit des Online-Shops dafür sorgen, dass offene Fragen schnell und zufriedenstellend geklärt werden können. Gerade Neulinge auf dem Gebiet der Aquaristik haben im Bereich der exotischen Fische häufig Angst, etwas falsch zu machen. Eine Furcht, die mit Hilfe kompetenter Beratung und eingehender Beschreibungen der Rasse schnell genommen werden kann.

Generell gilt gerade im Bereich des Tierversandhandels: Weniger ist mehr! Massenzüchtungen, die lediglich auf den Profit des Händlers ausgelegt sind, werden -auf lange Sicht gesehen- weder den Tierhalter noch die Tiere im Aquarium glücklich machen. Ziel ist es, einen gesunden Mittelweg zu finden, um den Lebewesen ein glückliches Dasein zu ermöglichen, auch wenn ihr Zuhause in der Natur das Meer und kein begrenztes Aquarium ist.

Hund und Postbote: Vierbeiner bereits als Welpen an Briefträger gewöhnen

März 5th, 2012 Veröffentlicht in Hunde | Kommentare deaktiviert
cc by flickr/ Dawn Huczek

cc by flickr/ Dawn Huczek

Es ist ein altzitiertes Klischee, dass Hunde auf den Postboten nicht gerade gut zu sprechen sind. Leider ist dies nicht nur die Erfindung von irgendwelchen Comic-Autoren, sondern kommt tatsächlich häufig vor. Der Hauptgrund dafür liegt darin, dass Hunde ihr Revier und ihre Familie verteidigen. Der Postbote wird dabei von einigen Hunden als Eindringling angesehen und entsprechend „bekämpft“.

Hundebesitzer sollten daher den Vierbeiner bereits von klein auf an den Briefträger gewöhnen. Man kann dem Hund den Postboten „vorstellen“, dass dieser als Freund und nicht als Feind angesehen wird. Zudem kann der Postbote den Hund durch Leckerli für sich gewinnen.

Es reicht in einigen Haushalten jedoch bereits, dass der Briefträger die Post durch den Türschlitz schiebt, damit der Hund ausrastet. Hier sollte vor allem der Schlaf- und Fressplatz des Hundes nicht zu nah an der Tür liegen.

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Papagei: Der Vogel frisst nicht?

Februar 27th, 2012 Veröffentlicht in Tierfutter | Kommentare deaktiviert
cc by wikimedia/ Jerry Bauer.

cc by wikimedia/ Jerry Bauer.

Wer sich einen Papagei in die eigenen vier Wände holt, der sollte darauf achten, dass der Jungvogel drei bis vier Monate alt ist. Da bei jüngeren Tieren das Immunsystem noch nicht ganz ausgebildet ist, kann der plötzliche Ortswechsel sie unter Umständen krank machen. So manch ein junger Vogel frisst in den ersten Tagen nichts.

Dass ein Papagei nicht frisst, muss jedoch nicht nur an seinem Alter liegen. Er kann einfach nur irritiert sein und muss sich erst einmal an die neue Umgebung gewöhnen. Dabei verzichten einige Tiere am Anfang auf Futter und zum Teil sogar auf Wasser. Ein weiterer Grund kann jedoch auch sein, dass der Futternapf an der falschen Position steht.

Es gibt viele Papageien, die es nicht mögen vom Boden zu fressen. Man sollte also darauf achten, dass der Futternapf immer in einer gewissen Höhe angebracht ist. Generell sollte man den Vogel, wenn er kein Futter zu sich nimmt und das Verstellen des Napfes nichts gebracht hat, gut beobachten. Hat er drei Tage lang nichts zu sich genommen, ist er vielleicht doch krank und man sollte einen Tierarzt aufsuchen.

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