Der Blog für Tierfreunde

Fellpflege beim Hund

Februar 21st, 2012 Veröffentlicht in Hunde | 1 Kommentar »

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Hunde sind wunderbare Begleiter im Leben, doch sollte man nicht vergessen, dass man als Besitzer eines Hundes bestimmte Pflichten hat, die nicht immer angenehm sein müssen. Dabei ist hiermit nicht nur das tägliche Gassigehen gemeint, sondern das Fell des Vierbeiners muss regelmäßig gepflegt werden, denn sonst kann dies unangenehme Konsequenzen für das Tier und somit auch für den Halter haben.

Egal ob Stockhaar, Rauhaar oder Stichelhaar: Das Fell eines Hundes muss permanent gepflegt werden. Natürlich gilt dabei, dass je länger das Fell ist, umso öfter muss es gepflegt werden. So muss das Fell eines Boxers seltener gekämmt werden als z.B. das eines Golden Retrievers. Dabei ist das Kämmen kein Freizeitvergnügen, sondern es ist für die Hautpflege und damit den Schutz vor Hautkrankheiten absolut unerlässlich. Kämmt man nämlich nicht oft genug das Fell des Hundes, so kann es leicht verfilzen. Unter diesen Verfilzungen können leicht Entzündungen entstehen und gerade in einem solchen Milieu fühlen sich zahlreiche Parasiten wie z.B. Milben besonders wohl.

Beim eigentlichen Kämmen muss man dabei einiges beachten: So sollte man den Hund möglichst am ganzen Körper kämmen und keine Stelle auslassen. Gerade im Bereich des Nackens, des Intimbereichs bzw. des Bauchs wird das Kämmen oft vernachlässigt. Dabei sollte man das Kämmen so angenehm wie möglich gestalten und z.B. immer in Richtung Schwanz bzw. Bein von oben nach unten Kämmen. Gerade bei Hunden mit einem relativ dichten Fell sollte man dabei versuchen, möglichst gründlich zu kämmen, indem man die obere Fellschicht anhebt und dann die tiefere Fellschicht kämmt. Auch sollte man eine Bürste verwenden, die nur weiche Borsten besitzt.

Außerdem eignet sich das Fellkämmen sehr gut, um das Tier gesundheitlich genauer zu betrachten, denn gerade hierbei kann man genau nachsehen, ob das Tier bereits irgendwelche Hautkrankheiten plagen.

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Catfight: Wenn sich Katzen streiten

Februar 20th, 2012 Veröffentlicht in Katzen | Kommentare deaktiviert
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Dass Katzen, vor allem Kater, ab und an kämpfen, ist eine völlig normale Sache. In der freien Wildbahn können sich Rivalen aus dem Weg gehen. Dies ist im Haus oder der Wohnung nicht möglich, daher sollten Katzenbesitzer die Kämpfe der Stubentiger gut im Auge behalten.

Bei Rangeleien sollte man die Situation zunächst beobachten, ob es sich um ein reines Kräftemessen oder vielleicht ein Spiel handelt. Hat sich die Situation nach ein paar Minuten nicht beruhigt oder wird der Kampf zu heftig, sollte man auf keinen Fall die Katzen anschreien oder Dinge nach ihnen werfen.

Am besten tritt Herrchen oder Frauchen dominant auf und versucht die Raufbolde zu trennen. Im Idealfall bringt man sie in zwei unterschiedliche Bereiche der Wohnung oder des Hauses. Kommt diese Situation häufiger vor bzw. können sich zwei Katzen im Haushalt einfach nicht leiden, kann ein Katzentrainer helfen. Im schlimmsten Fall muss man sich am Ende von einer der beiden Mietzen trennen.

Kämpfe zwischen Katern sind häufig normal und entspannen sich irgendwann wieder. Gehen hingegen zwei weibliche Katzen aufeinander los, so ist es in der Regel richtig ernst, denn Weibchen neigen normalerweise dazu, ihre Streitigkeiten eher auf der psychischen Ebene auszutragen. So mobben sie manchmal ganz schön gemein. Kämpfen Katze und Kater missverstehen sie sich oft, denn weibliche Katzen sind oft vom aggressiven Verhalten der Kater erschreckt.

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Hundehalsbänder – Was ist beim Kauf zu beachten?

Februar 16th, 2012 Veröffentlicht in Hunde | Kommentare deaktiviert

Hundehalsbänder

Hundehalsbänder - flickr/Mary Anne Enriquez

Im Laufe eines Hundelebens benötigt der beste Freund des Menschen mehrere Halsbänder. Bei der riesigen Auswahl heutzutage, fällt es Herrchen und Frauchen jedoch nicht leicht, die richtige Wahl zu treffen. Viele Hundebesitzer richten ihren Fokus bei der Auswahl eines Hundehalsbandes leider viel zu sehr auf die Optik und vernachlässigen stattdessen die wichtigen anderen Aspekte wie Passform, Stabilität und Sicherheit.

Augen auf bei der Passform
Äußerst wichtig bei der Wahl des Hundehalsbandes ist die Passform. Ein neues Hundehalsband darf weder zu groß sein und von selbst über den Kopf des Hundes rutschen noch zu eng sitzen und dem Hund die Luft abschnüren. Als Faustregel gilt ein Abstand von einem bis zwei Fingern zwischen Hundehals und Halsband. Viele Hunde haben leider die lästige Eigenschaft an der Leine zu ziehen und zu zerren. Ein dünnes Halsband kann in diesem Fall zur Schädigung der Luftröhre führen. Bei Hunden, die zum Ziehen an der Leine neigen, empfiehlt sich daher ein breiteres Halsband. Grundsätzlich gilt, je stärker der Vierbeiner zieht, umso breiter hat das entsprechende Halsband zu sein.

Material und Verarbeitung
Mittlerweile gibt es Hundehalsbänder aus verschiedenen Materialien. Leder und Nylon kommen am häufigsten zum Einsatz. Lederhalsbänder haben den Vorteil, dass Hund und Halter lange Freude an ihnen haben. Sie sind äußerst robust und langlebig. Außerdem schmiegt sich Leder perfekt an den Hals des Hundes an und wird von den meisten Vierbeinern als angenehmes Material empfunden. Auch Nylon ist ein robustes Material. Ist es gut verarbeitet, haben auch Nylonhalsbänder eine lange Lebensdauer. Abwaschbar sind beide Materialien, sowohl Leder als auch Nylon, wobei sich bei Nylon auf die Dauer der Schmutz tief im Gewebe festsetzt und nicht mehr vollständig entfernt werden kann. Nachteilig bei Nylonhalsbändern sind obendrein die Steckverschlüsse. Diese bestehen in der Regel aus Plastik und können durch das ständige Auf- und Zumachen schnell kaputt gehen.

Design in Hülle und Fülle

Wenn all diese Dinge bei der Auswahl des Hundehalsbandes berücksichtigt werden, dürfen Herrchen und Frauchen zu guter Letzt natürlich auch noch auf die Optik achten. Hier ist die Produktpalette inzwischen riesig groß und es gibt fast nichts, was es nicht gibt. Ob in Pink, Blau oder Rot, mit Blümchen, Schmetterlingen oder Hundeknochen, mit Strass oder Nieten, hat der Hundebesitzer die Qual der Wahl. Dem Vierbeiner an sich, ist das Design letztlich herzlich egal. Er legt viel mehr Wert auf einen angenehmen und sicheren Sitz und genau hierauf sollten auch Herrchen und Frauchen ihren Fokus legen, wenn Sie das nächste Mal ein neues Halsband für ihren vierbeinigen Liebling kaufen.

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Hunde: Die richtige Leinenführung

Februar 13th, 2012 Veröffentlicht in Hunde | Kommentare deaktiviert
cc by wikimedia/ N-Lange.de

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Hundebesitzer wissen, wie wichtig die richtige Leinenführung des Tieres ist. Dies merkt man spätestens dann, wenn sich der beste Freund des Menschen an der Leine plötzlich in den größten Rüpel verwandelt. Er zieht und zerrt und kläfft ständig Passanten, Autos oder auch Artgenossen an. Dies sollten Hundehalter auf keinen Fall dulden und müssen dabei häufig bei sich selbst anfangen.

Hunde, die sich an der Leine nicht gerade nett aufführen, sind selten aggressiv, sondern oft unsicher oder ängstlich. Sie haben zum Beispiel eine schlechte Erfahrung gemacht, merken dass Herrchen oder Frauchen selbst unsicher ist oder sind frustriert über die Einschränkung durch die Leine. Letzteres lässt sich oft bei jungen Hunden feststellen, die bisher die meiste Zeit frei toben durften. Sie verstehen nicht, warum sie auf einmal nicht mehr frei rennen dürfen.

Wichtig ist es daher, Hunde von klein auf an die Leine zu gewöhnen. Zudem muss man selbst eine starke und selbstbewusste Leinenführung üben. Der Hund braucht das Gefühl, dass Herrchen oder Frauchen die Situation regelt, wenn sich vermeintliche „Gegner“ wie andere Hunde oder auch Radfahrer nähern. Hatten Hunde schon einmal eine negative Erfahrung wie eine Beißerei, sollte man als Halter versuchen, daraus entstandene negative Impulse, wie das Auftauchen anderer Hunde, in einen positiven Reiz zu verwandeln.

Ahnt man bereits, dass der Hund gleich wieder „ausrasten“ könnte, lenkt man ihn schnell mit einem Spielzeug oder einem Leckerli ab und verbindet so die Situation mit etwas Positivem. Grundsätzlich kann man sagen, dass eine Leinenführung dann ideal ist, wenn der Hund locker an der Leine geht und auf kleine Impulse des Halters achtet und reagiert.

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Dog Sharing: Hund mit zwei Herrchen

Februar 6th, 2012 Veröffentlicht in Hunde | Kommentare deaktiviert
cc by flickr/ dearbarbie

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Wohl fast alle von uns rasen tagtäglich von Termin zu Termin. Dabei bleibt für ein Haustier oft nicht viel Zeit. Wer den ganzen Tag unterwegs ist, kann den vierbeinigen Freund kaum die ganze Zeit alleine lassen. Daher setzt sich aktuell das sogenannte „Dog Sharing“ durch. Dabei teilen sich zwei Herrchen oder Frauchen ein Tier.

Der eine nimmt den Hund zum Beispiel tagsüber und und der andere abends, je nachdem wie beide Tierbesitzer Zeit haben. Sowohl in Tierarzt-Praxen, in Hundeschulen oder aber online suchen Menschen nach Dog Sharing Partnern.

Experten raten dabei jedoch, dass der Hund offiziell nur einem gehören sollte, damit jemand die volle Verantwortung übernimmt. Die Tierhalter-Haftpflichtversicherung sollte dem Modell ebenfalls zustimmen und natürlich muss die Chemie zwischen Hund und den beiden Herrchen oder Frauchen stimmen! Nannte man dieses Prinzip früher nicht einfach „auf den Hund aufpassen“? ;-)

Auch bei der Ernährung sollte auf den Hund aufgepasst werden. Bei Hundefutter sollte nicht gespart werden. Da dies nicht ganz billig ist, lassen sich auch hier durch das Dog Sharing Kosten sparen.

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