Der Blog für Tierfreunde

Fledermäuse hassen Flüge im Regen

Juni 8th, 2011 Veröffentlicht in Wildtiere | Keine Kommentare »
cc by wikimedia/ Nordelch

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Jeder, der sich einmal etwas näher mit Fledermäusen beschäftigt hat, weiß, dass die Tiere bei Regen normalerweise nicht unbedingt fliegen. Bisher nahm man an, dass dies daran liegt, dass sie bei Regen zu wenig Nahrung finden oder die Echo-Ortung nicht richtig funktioniert. Eine Studie des Berliner Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung enthüllt jedoch offenbar den wahren Grund.

Es sieht so aus, als sei das nasse Fell das größte Hindernis für die Tiere. Die Forscher konnten nachweisen, dass ein nasses Fell eine messbare Anstrengung für die Fledermäuse bedeutet. Man nimmt an, dass dafür der geringe Schutz vor Auskühlung verantwortlich ist.

Ein weiterer Grund könnte sein, dass sich durch das nasse Fell die Aerodynamik verändert, was ebenfalls sehr viel Energie koste. Die Flugtiere verlieren also mit nassem Fell zu viel Energie, so dass sie den Flug meiden. Nur ausreichend Futter könne diesen fehlenden Energiebedarf ausgleichen.

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So finden Ziervögel im Sommer Abkühlung

Mai 30th, 2011 Veröffentlicht in Haustiere | Keine Kommentare »
cc by wikimedia/ Elektrofisch

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Wir Menschen haben es bei heißen Temperaturen meist ziemlich einfach: Wir gönnen uns ein kühles Bad oder ein Eis, doch unsere Haustiere haben hier meist nicht die Möglichkeiten, die ihnen von Natur aus gegeben sind. Wir müssen ihnen also meist im Sommer ein wenig helfen. Daher an dieser Stelle mal eine Reihe von Tipps wie man Ziervögeln im Sommer zu einer kleinen Abkühlung verhelfen kann.

Am beliebtesten ist ein Vogelbad oder eine flache mit Wasser gefüllte Schüssel, die man in den Käfig stellt. Der Vogel kann darin nach Lust und Laune planschen, sollte dabei aber nur maximal bis zum Bauch im Wasser stehen. Das Wasser in der Schale sollte täglich gewechselt werden und gegen Ausrutschen hilft ein bisschen Kies für Aquarien auf dem Boden.

Auch schön sind Zweige mit Blättern, die man mit Wasser besprüht hat und die dann im Käfig befestigt werden. Was für uns das Eis im Sommer ist, sind für Vögel gekühlte Melonenscheiben oder feuchte Salatblätter.

Auf keinen Fall sollte man den Vogelkäfig an ein Südfenster oder in Zugluft stellen!

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Internationale Konferenz zum Schutz der Schneeleoparden

Mai 23rd, 2011 Veröffentlicht in Wildtiere | Keine Kommentare »
cc by wikimedia/ Bernard Landgraf

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Schneeleoparden leben vor allem in Russland, China, dem Himalaya, Kasachstan und auch in Kirgistan. Jedoch gibt es nicht mehr viele von ihnen und sie gelten als stark gefährdet. Aufgrund ihres wunderschönen Fells und wegen ihrer Knochen werden sie brutal gejagt. Auch für Zirkusse werden Wildtiere gefangen.

Tierschützer gehen davon aus, dass alleine in Kirgistan nur noch 350 Schneeleoparden leben. Um die faszinierenden Wildkatzen zu retten, hat sich nun der Naturschutzbund Nabu, der sich seit rund zehn Jahren für die Tiere einsetzt, mit der Republik Kirgistan auf eine internationale Konferenz geeinigt.

Dieses Forum soll 2012 stattfinden, eingeladen sind unter anderem auch der russische Regierungschef Wladimir Putin und Bundeskanzlerin Angela Markel. Erst vor kurzem wurde mit dem Nabu gemeinsam ein Zehn-Jahres-Programm zum Erhalt der Tiere beschlossen, das auf der Konferenz noch ausgweitet werden soll. Zudem sollen internationale Strategien entwickelt werden.

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Hilfe, es krabbelt! – Tierfreundliche Ungezieferbeseitigung im Garten

Mai 19th, 2011 Veröffentlicht in Hunde, Katzen, Tierhaltung | Keine Kommentare »

Maulwurfschreck

Nach einem unverhältnismäßig schönen Frühling mit hinnehmbaren Höhen und Tiefen steht bald am 21. Juni 2011 der offizielle Sommeranfang vor der Tür. Doch mit der schönen Jahreszeit steigt auch die Anzahl derer, die hie und da kreuchen und fleuchen: Ungeziefer. Gerade wenn man Haustiere besitzt, muss man sich die Frage stellen: Was tun wenn das Ungeziefer doch mal zur Plage wird? Schließlich sind viele der wirksamen Chemiekeulen nicht nur schädlich für die Plagegeister, sondern auch für das eigene Haustier.

Die Wespe dürfte zum bekanntesten Ungeziefer zählen. Und mal ehrlich, wer kennt die Situation nicht: Man sitzt mit einem erfrischenden Getränk oder einem Stückchen Kuchen auf Balkon oder Terrasse und prompt erscheinen diese aggressiv summenden Flieger. Dass selbst dem wohlgesonnenen Tierfreund in dieser Situation die Hutschnur platzt ist nachvollziehbar.

Doch bevor Sie mit dem „elektrischen Tennisschläger“ auf das arme Tier einschlagen oder gar zur chemischen Keule greifen, versuchen Sie es auf die sanfte Tour. Im Gartenfachhandel werden beispielsweise Duftgeranien („Pelargonium crispum“) angeboten, die eine dezente Zitronennote, die die menschliche Nase jedoch nur schwerlich riechen kann, verströmen. Diesen Duft mögen Wespen überhaupt nicht, so dass Sie die Plagegeister auf zudem dekorativ-florale Weise verscheuchen. Eine weitere Möglichkeit ist das Spicken einer Zitrone mit Gewürznelken oder das bloße Aufstellen eines Schälchens mit Nelkenöl. Ein Gleiches lässt sich auch erfolgreich zum Vertreiben von Mücken anwenden. Gerne können Sie sich mit Nelkenöl auch vor Mückenstichen schützen und die Tinktur zum Einreiben benutzen; aber unbedingt mit Wasser verdünnen, da die Konzentration des Nelkenöls sehr hoch ist und zu Hautirritationen führen kann.

Die an und für sich fleißigen Ameisen können auf Dauer zur Plage werden, wenn sie ständig und andauert in gehäufter Anzahl auftreten oder gar die heimische Terrasse erobern. Um den unerwarteten Besuch der Ameisen im Vorfeld zu verhindern, sollten Sie zwei kleine Grundregeln beherzigen: 1. Lassen Sie keine Essensreste – schon gar nicht über Nacht – auf dem Gartentisch stehen sowie 2. Krümel und Verschüttetes gründlich wegfegen bzw. mit dem Gartenschlauch oder einer Gießkanne großzügig abspritzen.

Sollten die kleinen Krabbler dennoch einmal vermehrt und zu weit in menschliches Territorium vordringen, so gibt es biologische Methoden, um sie auf sanfte Weise in ihre Schranken zu weisen. So mögen Ameisen beispielsweise Lavendel und Majoran überhaupt nicht. Pflanzen Sie diese mediterranen Gewächse also einfach im Bereich der vermehrt vorkommenden Ameisen und Sie werden sehen, wie sie ihren Rückzug antreten. Sollte sich eine gesamte Ameisenkolonie in Ihrem Garten häuslich niedergelassen haben, spüren Sie die Quelle allen Übels auf und legen Sie nahe dem Nest Holzwolle aus. Ameisen lieben Holzwolle und nutzen sie als Brutstätte. Die Ameisen werden sich auf der Holzwolle sammeln, so dass Sie diese nur noch umsiedeln müssen. Oder Sie leiten eine Ameisenstraße durch eine gelegte Zuckerspur an einen von Ihnen gewünschten Ort.

Sollte Ihre Verzweiflung sehr groß sein, helfen unter Umständen nur radikale Mittel, die die Tierchen verenden lassen. Doch auch da gibt es Haustier-freundliche Alternativen um Ungeziefer und Plagegeister vom Haus fernzuhalten. So kann man beispielsweise im Versandhaus ein Ungezieferspray oder auch Fallen bestellen. Diese sind sicher für die Haustiere und man kann ruhigen Gewissens das Tier auch wieder alleine in den Garten lassen.

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Vogelruf-Apps: Naturschützer warnen

Mai 16th, 2011 Veröffentlicht in Wildtiere | Keine Kommentare »
cc by wikimedia/ J.M.Garg

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Inzwischen gibt es ja bekanntermaßen Apps für alle wichtigen und auch unwichtigen Situationen des Lebens. So findet man in diesem Angebot auch etliche Apps, die Vogelrufe imitieren. Britische Naturschützer warnen nun davor und erwägen sogar Klagen.

Viele Menschen würden mit diesen Apps zu unbedacht umgehen. So nutzen Hobbyfotografen oder Vogelbeobachter sie zum Beispiel dazu Vögel anzulocken um sie besser sehen zu können. Damit halten sie die Tiere jedoch vom Brüten und Füttern ab, was fatale Folgen haben kann. Die Vögel versuchen stattdessen andauernd einen Feind abzuwehren, der gar nicht da ist.

Noch warnen die Tierschützer davor, doch wenn sich nichts ändert, wäre man auch bereit zu klagen. Also, Tierfreunde sollten besser die Finger von solchen kleinen Applikationen lassen!

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