Der Blog für Tierfreunde

Vertrauen bei neuen Haustieren gewinnen

Dezember 5th, 2011 Veröffentlicht in Haustiere | Kommentare deaktiviert
cc by flickr/ mcmorgan08

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Ein neues Haustier ist für alle Mitglieder eines Haushalts ein aufregendes Ereignis. Oft freut man sich so über den neuen Freund, dass vor allem Kinder ihn am liebsten sofort knuddeln und mit ihm spielen wollen. Um Vertrauen zu dem Tier zu gewinnen, ist dies jedoch der falsche Weg. Wie auch bei uns Menschen, müssen auch Tiere Zeit haben, Vertrauen zu neuen Situationen und vor allem Personen aufzubauen.

Wichtig ist, dass das Tier gleich von Anfang an einen bequemen Rückzugsort hat, wo es sich erst einmal verstecken kann. Die neuen Besitzer sollten sich besonders viel Zeit lassen und sich dem Haustier am Anfang nur langsam nähern. Dabei ist es hilfreich, wenn man zunächst einfach nur mit ihm spricht und seinen Namen sagt.

Die Tiere erkennen einen nämlich in der Regel an den Schritten und an der Stimme. Man kann auch vor dem Versteck immer wieder Leckerli platzieren. Kommt das Tier heraus, sollte man weiter mit ihm reden, es jedoch nicht gleich anfassen. Nach und nach wird so Vertrauen aufgebaut bis es schließlich Leckerlis aus der Hand frisst und sich immer länger streicheln lässt.

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Katzen und Weihnachtsdeko: Beide trennen!

November 28th, 2011 Veröffentlicht in Katzen | Kommentare deaktiviert
cc by flickr/ Mr Fujisawa

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In diesen Tagen widmen sich wohl die meisten wieder ihrer Weihnachtsdeko, jedoch müssen dabei vor allem Katzenbesitzer besonders aufpassen, denn die kleinen neugierigen Samtpfoten spielen nur zu gern mit den Anhängern oder dem Lametta. Dies macht nicht nur die aufwendige Deko kaputt, sondern kann den Tieren auch schaden. Daher sollte man die Dekoration stets so befestigen, dass sich die Katze daran nicht vergreifen kann.

Es kann durchaus passieren, dass der kleine Liebling beim Herumtollen Lametta oder einen Christbaumanhänger verschluckt. In solch einem Fall sollte man am besten gleich zum Tierarzt gehen, da die Stücke den Verdauungstrakt des Tieres schädigen und blockieren könnten.

Ähnliches gilt auch für typische weihnachtliche Pflanzen wie ein Mistelzweig oder auch ein Weihnachtsstern. Diese können bei den Tieren zu Übelkeit, heftigen Bauchschmerzen und Erbrechen führen. Kerzen sind für Katzen natürlich genauso eine Gefahrenquelle wie für uns Menschen, daher sollten auch diese niemals unbeaufsichtigt gelassen werden.

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Katzen und Kinder müssen sich langsam aneinander gewöhnen

November 21st, 2011 Veröffentlicht in Katzen | Kommentare deaktiviert
cc by flickr/ owlhere

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Hat man bereits seit Jahren eine Katze und man bekommt ein Baby, so kann die neue Situation für das Tier schnell zu einer Belastung werden. Gleiches gilt auch, wenn man sich als Familie mit kleinen Kindern dafür entscheidet, sich eine Katze ins Haus zu holen. Katzen sind sehr sensible Tiere und sollten daher die Möglichkeit haben, sich langsam an die Kleinen zu gewöhnen.

Dies erreicht man am besten, wenn man der Katze die Chance gibt sich von dem Kinder-Geschrei zurückziehen zu können. Generell sind schnelle Bewegungen oder lautes Gebrüll für die Katzen nicht gerade angenehm. Eltern sollten ihre Kinder sensibilisieren und ihnen zeigen wie man mit dem Tier umgeht. Dazu gehört natürlich nicht nur zu zeigen wie man es streichelt, sondern von vorne herein die Erklärung, dass man die Samtpfote nicht gegen ihren Willen festhalten und hochheben soll oder gar an ihrem Schwanz zu ziehen.

Der Katze ist viel geholfen, wenn ihr Fressplatz beispielsweise von den Kindern nicht zu erreichen ist. Dies kann zur Not durch ein Babygitter erreicht werden. Gleiches gilt auch für die Spielecke. An das Katzenklo sollten die Kleinen je nach Alter natürlich ebenfalls nicht herankommen.

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Winter: Gesunde Tiere nicht in Kleidung stecken

November 14th, 2011 Veröffentlicht in Haustiere | Kommentare deaktiviert
cc by flickr/ annrkiszt

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Im Winter oder auch sonst sieht man oft Besitzer von Hunden oder gar Katzen, die ihre kleinen Lieblinge in Pullover stecken und/oder ihnen Socken überstreifen. Dies mag vom Ansatz her zwar gut gemeint sein, ist aber nicht nur unnötig, sondern alles andere als artgerecht. Darauf weist aktuell der Deutsche Tierschutzbund hin.

Gesunde Haustiere würden die Kälte normalerweise gut vertragen. Statt auf Kleidungsstücke zu setzen, sollte man lieber darauf achten, dass die Spaziergänge im Winter nicht zu lange dauern. Lieber auf mehrere kurze Gänge setzen. Fängt das Tier an zu zittern, sollte man es ins Warme bringen. Der Hund muss sich zudem bewegen können. Stehenbleiben unterlassen Halter daher bei kalten Temperaturen besser.

Dass die Kleidung von den Tieren nicht angenommen wird, sehe man daran, dass das Tier versucht sie loszuwerden oder jault. Bei Socken legen sich manche auch einfach nur hin oder schüttelon kräftig die Pfoten.

Anders sieht der Fall aus, wenn die Tiere alt oder krank sind, dann kann Kleidung durchaus Sinn machen, wobei man sich in solch einem Fall mit dem Tierarzt absprechen und die Stücke nur im Fachhandel kaufen sollte. Dabei gibt man der optimalen Passform natürlich den Vorzug gegenüber dem Aussehen.

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Sundevall-Rennmaus in Deutschland immer beliebter

November 7th, 2011 Veröffentlicht in Nagetiere | Kommentare deaktiviert

Seit einigen Jahren sind Rennmäuse nun schon bei deutschen Tierhaltern ziemlich beliebt. Die Sundevall-Rennmaus, die ursprünglich aus Ägypten stammt, ist noch relativ unbekannt, wird jedoch immer häufiger nachgefragt. Halter müssen bei diesen Tieren einiges beachten.

Die niedlichen kleinen Rennmäuse werden bis zu 13 Zentimeter groß und sind extrem neugierig. Durch ein paar kleine Zuwendungen wie Leckerlis werden sie schnell zutraulich und zahm. Einer der wichtigsten Punkte ist, dass sie in Familiengruppen leben. Das heißt eine Sundevall-Rennmaus sollte niemals ganz alleine gehalten werden!

Für die Haltung eignet sich ein Terrarium, das nicht zu klein sein sollte. Zudem bauen sich die Tiere Gänge und müssen daher mindestens 20 Zentimeter tief graben können. Etliche Verstecke und Beschäftigungsmöglichkeiten wie Häuschen, Röhren oder Wurzeln zum Klettern sind ebenfalls sehr wichtig. In Sachen Futter eignen sich Grünfutter wie Löwenzahn, Samen- und Nussmischungen, Heu und ab und an ein gekochtes Ei oder Mehlwürmer.

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